Geschichte

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Gastlichkeit mit Tradition hat einen Namen: der "Grüne Baum" in Fahrenbach.

An Maria Himmelfahrt des Jahres 1928 verabschiedete sich Rudolf Trunzer mit seiner Familie von seiner Weisbacher Heimat. Rosa, seine Ehefrau, und Ihre beiden Töchter Rösle und Mariele fuhren in den frühen Nachmittagstunden mit dem Pferdegespann in ihre neue Heimat nach Fahrenbach. Dort hatte die Familie das Gasthaus "Grüner Baum" käuflich erworben.

Noch im gleichen Jahr ging Rudolf Trunzer daran, eine Metzgerei mit Laden, Schlachthaus und Wurstküche zu errichten. Die Brauerei Hübner aus Mosbach schenkte dem Ehepaar Trunzer volles Vertrauen und unterstützte das Bauvorhaben. Mit viel Fleiß und Können ging man an die neue Aufgabe, und schon bald war der "Grüne Baum" in Fahrenbach ein Begriff im ganzen Odenwald.

Aber auch schlechte Zeiten mussten im "Grünen Baum" überstanden werden. Auch in der Familie Trunzer forderte der 2. Weltkrieg seine Opfer. Rösle verlor ihren Mann, Ludwig Nohe, Mariele ihren Piloten, Alois Link.

Nachdem Rösle sich mit Metzgermeister Georg Schwing vermählt hatte, übergaben ihr die Eltern 1949 den "Grünen Baum". Die vier Kinder Traudel, Rita und Rudi, aus erster Ehe mit Ludwig Nohe, und Bernhard, aus der Ehe mit Georg Schwing, arbeiteten im Betrieb mit.

Am 1. Januar 1981 übernahm Rudi Nohe mit seiner Familie die Leitung des "Grünen Baum". Über all die Generationen und in all den Jahren seit der Übernahme durch Rudolf Trunzer wurden am Haus immer wieder Um- und Anbaumaßnahmen vorgenommen. Doch Rudi Nohe wagte nun die Generalsanierung.

Am 16. August 1982 fiel der alte "Grüne Baum" der Spitzhacke zum Opfer, und am 9. März 1983 war dann die große Eröffnung des neuen "Grünen Baum", wie er sich heute präsentiert.

Seit 2003 führen Anette und Hartmut Nohe in der vierten Generation den Betrieb. Gemäß der Tradition wird es auch für uns Ansporn sein, die Grundsätze der Gründergenerationen "immer zufriedene Gäste" oder wie Opa Trunzer immer gesagt hat "niemand verlässt hungrig unser Haus" weiterzuführen.